Heimatroman

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Heute passiert, hier in Unterschichtistan, nicht mir, aber mir wurde es köstlich erzählt.

Eine mir bekannte Person geht über die Ampelkreuzung. Fußgängerampel sowie Autoampel sind auf Rot. Auf der anderen Straßenseite ruft winkt ein Polizist.

Polizist 1: “Führerschein bidde!”
Mir bekannte Person: “Ich habe keinen Führerschein.”
Polizist 1: “Was, Sie ham kein Führerschein?”
Mir bekannte Person: “Ja.”
Polizist 1: “Dann Ihrn Ausweis bidde.”
Mir bekannte Person kramt Ausweis raus.
Polizist 1: “Was glaum Sie,  warum wir hier geworded ham?”
Mir bekannte Person: “Weiß ich nicht.”
Polizist 1: “Sehn Sie schlecht?”
Mir bekannte Person (trägt eine Brille):  “Naja, ich wollt grad zum Optiker.”
Polizist 1: “Sinn Sie farbnblind?”
Mir bekannte Person: “Nein, eigentlich nicht.”
Polizist 1: “Sie ham grade gegen Paragraph 42 der Straßenverkehrsordnung vorstooßen.”
Mir bekannte Person: “?”
Polizist 1: “Sie sinn bei Rot über de Straße gegang!”
Mir bekannte Person: “Aber die Autos hatten doch auch schon Rot.”
Polizist 2: “Was hadn das mitn Audoos zu dun?”
Mir bekannte Person: “Ich seh das eher zeitökonomisch.”
Polizist 1: “Mein Kollege stellt Ihn jetzt n Strafzettel aus. Macht fünf Euro Bußgeld.”

Für alle, die das Blog nicht kennen: Netter Post drüben bei der Medien WG, wo ich das perfekte Auditorium fand und die nötige Motivation bekam, mir endlich auch mal Luft zu machen. So als gebürtiger Karl-Marx-Städter muss man ja irgendein Ventil finden für die Bürde, mit der man lebt.

Dazwischen

So an einer Chemnitzer Straßenbahnhaltestelle sitzend, zwei tolle Hechte neben mir, jeder zwei Flaschen Bier in den Baggy-Arschtaschen, begann ich über das Leben nachzudenken. Nach einer Weile formte sich in meinem Kopf als Zusammenfassung meiner Gedanken folgender Sinnspruch:

Wenn man die große Liebe gefunden hat, ist das einzige, was einem dazwischen kommen kann, das Leben.

Das fand ich irgendwie gut und dann dachte ich: Das musst du bloggen.

Schwefel.

Es fällt mir jedes Jahr schwerer, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Das Leben lebt einfach immer weiter. Feiertage jucken es nicht besonders. Mich übrigens auch nicht. Sätze wie “Streitet euch wenigstens nicht heute” oder “Es ist doch Heiliger Abend” gingen mir schon immer am Arsch vorbei. Bei uns gibt es neuerdings einen Weihnachtsorganisator. Alle müssen singen, es werden Gedichte und Geschichten vorgelesen. Ich habe Das Mädchen mit den Schwefelhölzern zugeteilt bekommen.

Das ich tatsächlich mal eine Chemnitzer Party ankündigen würde, hätte ich mir so auch nicht träumen lassen. Aber ja, ich tus! Weil die hier eine so schöner ironischer Abgesang auf diese Stadt und ihre Feiern ist. Wir gehen dahin. Vielleicht. Suchen noch Mitstreiter. Kommt das.

Wehmut? Nein.

Nachdem ich mich hier, hier und hier durch die schönen Fotos geklickt hatte, gab ich unter einem Anflug von Wehmut den Namen meiner Heimatstadt bei Technorati ein, in der Hoffnung auf ähnliche Perlen zu stoßen. Genau das Richtige, verflog doch die Wehmut sofort:

Qualitätsmerkmal

“Warum sind denn das die guten Weingläser?” - “Weil die schneller kaputtgehen.”

Zugegeben, die Frage war ironisch und provozierend, aber die Antwort in ihrer unbedarften Genialität hat alles entwaffnet.

Wenn ich mich auf eines hier daheim ganz besonders gefreut habe, dann darauf, dass ich wieder Stunden damit verbringe werde, mich in ein vorhandes, funktionierendes, kabelloses Netzwerk einzuwählen, um dann irgendwann, alles und jeden um mich verfluchend, aufzugeben. So isses gekommen.

Heute dann Anruf beim technischen Kundendienst von T-Online:

Service-Tante: “Herzlich willkommen bei T-Online, hier ist hab ich vergessen, was kann ich für Sie tun?”

Ich: “Ja, hallo, ich kann mich nicht in unser WLAN einwählen. Was mich inzwischen auch nicht mehr wundert, denn bei meinem Bruder auf dem von Ihrem Techniker konfigurierten Laptop, wo die Einwahl funktioniert, ist der Netzwerkschlüssel achtstellig und der, den Ihr Techniker aufgeschrieben hat, ist zwölfstellig. Was soll ich jetzt machen?”

Service-Tante: “Was ist jetzt genau Ihre Frage?”

Ich: “Netzwerkschlüssel. Ich hab offensichtlich den falschen für unser drahtloses Netzwerk. Und ich brauche den richtigen.”

Service-Tante: “Da braucht man einen Netzwerkschlüssel?”

Ich: (aus dem Affekt) “O Gott….”

Service-Tante: “Ich verbinde Sie…”

Ich bin heute noch sehr oft verbunden worden, musste mehr als einmal erklären, dass ich schon mehrmals angerufen habe, schon oft Probleme hatte und nein, es hilft nichts die IP-Adresse manuell zu zu weisen. Nachdem ich dann ein bisschen die Nerven verloren habe, ein/zwei Mal für dumm erklärt wurde (”Manche Laptops haben so einen externen Schalter, um den WLAN-Adapter einzuschalten.”) und das Problem nicht mit dem Netzwerkschlüssel zu lösen war, schickt Telekom T-Online T-Com nun einen neuen Router zu. Ich glaube nicht, dass das Problem so gelöst wird und ich hab den leisen Verdacht, der letzte Service-Mann auch nicht, er war nur verzweifelt. Gut, dass der kein Chirurg ist. “Na, wenn Ihr altes Herz zwar gesund ist, aber nicht jeden an sich ranlässt und das offensichtlich auch nicht zu beheben ist, schicke ich Ihnen einfach ein neues zu.” Naja. Ich bin auch verzweifelt. Ein Versuch ist es zudem Wert und allemal besser, als wenn wieder ein kompetenzloser, unfreundlicher und teurer Techniker Hobby-Computerfreak ins Haus kommt.

2006 hatte ich noch keinen einzigen wirklich weihnachtlichen Gedanken. Mir sind weder die Schokoladenweihnachtsmänner im LIDL negativ noch die Beleuchtungen der Rochlitzer Straße positiv aufgefallen. Ich hab’s einfach hingenommen. Okay, ich hab ein paar Pfefferkuchen gekauft und gegessen. Aber nicht weil Weihnachten ist, sondern weil sie gut schmecken.

Am Wochenende dann der Weihnachtsflash. Bewusst oder unbewusst versuchte man, mir Glocken, zuweilen auch eine ganze Lichterkette ins Hirn zu transplantieren.

Zu Hause musste ich mich auf der Treppe an einem für die Treppe zu großen kleinen Weihnachtsbaum vorbeischmuggeln. Eine kleine, silberne Trommel fiel herunter. Ganz runter, versteht sich. Ich fluchte unweihnachtlich.

Mein Schreibtisch war nicht sofort zu benutzen. Eine kleine Pyramide und der Räuchermann mit der Zuckerstange in der Hand und der komisch sommerlichen Blume am Hut blockierten die Arbeitsfläche. Sogar ein Adventskalender! Die ersten acht Türchen riss ich noch im Stehen auf. Die Schokolade schmeckt wirklich gut, aber von Jahr zu Jahr ein bisschen schlechter. Als Bonus gab’s trotz dreckiger Schuhe ein Nikolaus-Geschenk, was mich ehrlich ein bisschen freute. Ich stellte einen Windows-Weihnachtsskin auf meinem Laptop ein.

Dann Familienfeier. Zum Abschied wünschte man mir ein „frohes Fest“ und „einen guten Rutsch“. Verwirrt war ich ob solcher mir fehl am Platze anmutenden Äußerungen immer noch, mehr als „Jaja, danke, dir auch“ nicht drin.

Samstag shoppen. Von den Massen durch die Hauptverkehrsadern geschoben, flüchtete ich sobald irgend möglich in ein Geschäft. Dort war man auch nur in den Umkleidekabinen allein, sofern man das Glück hatte, eine freie zu erwischen. Hätte ich mir eigentlich denken können. Um von Geschäft zu Geschäft zu kommen, musste ich manchmal auch über den Weihnachtsmarkt. Es regnete. Trotzdem liefen die Menschen vor mir unheimlich langsam, schauten hier, guckten dort, erwarteten möglicherweise sogar einen Rentierschlitten am Himmel und blieben vielleicht deshalb ständig stehen. Ich war einigermaßen genervt. Irgendein Pseudo-Entertainer rief: „Stellen wir uns vor, wir sind nicht in Chemnitz auf dem Weihnachtsmarkt sondern in Spanien…“ Die Vorstellung brachte mich zwar in bessere, nicht aber in Weihnachtsstimmung.

Abends ging die kitschige Beleuchtung in unserem Garten an. Ich dachte über Kilowattstunden nach.

Sonntag Probe-Weihnachtsessen mit selbst gemachten grünen Klößen. 1/3 gekochte, 2/3 rohe Kartoffeln. Wolfgang Petry sang Weihnachtslieder im 4/4-Takt. Ich drehte das Radio leiser. Die Gans war ziemlich lecker und das, obwohl ich kein Geflügel mag. Das Rotkraut ein bisschen sauer, aber nicht schlecht. Nur die Klöße hatten keine Salami drin. Vorsichtig beschwerte ich mich. „Ja, ich weiß. Zu Weihnachten mach ich Salami in deinen Kloß. Willst du nachher Plätzchen mitnehmen?“ Mit dem Kloßmatsch in beiden Wangen lächelte und nickte ich. Unser Schneemann, den es schon gibt, seit ich weiß, was Weihnachten ist, blies munter Kiefernduft in den Raum. Ich beschloss, ein paar Räucherkerzen mit zu nehmen.

Die letzten Wochen im Leben meiner Familie würden sich hervorragend für eine RTL 2-Heimwerkersoap eignen. Und noch immer ist nicht alles fertig gehämmert und gestrichen, noch immer muss man aufgrund fehlender Türen beim Raumwechsel keine Klinken betätigen und noch immer sind nicht alle Möbel wieder aufgebaut. Was aussieht wie eine Eisbude an der italienischen Adriaküste, ist die Fassade des quasi aus dem Boden gestampften Hauses mit der Zwanzig-Prozent-auf-alles-Markise. Aber dazu später mehr.

Eigentlich wollte man mich und Kevin mit allen Mitteln von der Baustelle fernhalten. “Es gibt eh nicht’s für euch zu tun.” Unfertige Treppenaufgänge und fehlende Bemöbelung allerdings ließen uns ahnen, dass der wahre Grund für den Ausschluss vom Baugeschehen in recht geringem Vertrauen in unsere handwerklichen Fähigkeiten liegen muss. Empörung? “Die halten uns für Tölpel!” Einsicht? “Stimmt ja auch…”

So blieb zunächst lästiges Kistenpacken. Viel gab’s allerdings nicht zu verstauen. Jedenfalls war ich schnell damit fertig. Platz für Hugo war freilich auch.

In maßloser Überschätzung meiner Fähigkeiten stapfte ich zur Baustelle und verlangte nach Arbeit. Irgendwas oder irgendwer hatte mir ein gutes schlechtes Gewissen gemacht über meine mangelhafte Einbringung in das Familienprojekt. Ich durfte Schränke zusammenbauen. Die hießen in feierlicher Anlehnung an Astrid Lindgren Lilli oder so ähnlich und waren mir schon allein deswegen unsympatisch. Natürlich gab man keinen Akku-Schrauber in meine beiden linken Hände. Natürlich konnte ich die Festziehschraube und die Feststellschraube bei Scharnieren nicht unterscheiden. Natürlich ist das Einstreichen von “Knubbeln” am Kasten mit Holzleim mit der Arbeit eines Zahnarztes vergleichbar.

Während sich andere darin übten, ein Fauler Strick zu sein, durfte ich immerhin Abkleben. Vorarbeiter für die echten Heimwerker, die dann strichen. Das allerdings machten sie nicht immer gut. Vielleicht war auch die Kommunikation innerhalb des Unternehmens nicht immer gut. Jedenfalls ist mein Zimmer rosa. Unwiderruflich, versteht sich. Und bei meinem Versuch, alles noch schlimmer zu machen, tropfte blauschwarze Farbe auf den neuen Teppichboden. Volle Absicht, versteht sich. Mein eh schon wackeliger Posten als Aushilfsheimwerker war mehr als nur gefährdet. Immerhin hatte ich in meinen sehr schmutzigen und sehr schwer wieder sauber zu bekommenden Händen einen Beweis meiner getanen Arbeit.

Im Nebenzimmer bemühte sich ein nicht mehr ganz so Fauler Strick um die Vertuschung von abgeplatztem Holz am ebenfalls neuen Computertisch. Erfolgreich.

Im Zwanzig-Prozent-auf-alles-Praktiker gibt’s im Übrigen nicht nur hübsche Markisen, sondern auch Zwanzig Prozent weniger Personal, Kompetenz und Freundlichkeit. Ich suchte 26 Minuten gleichzeitig nach einer Wandschablone und einem wissenden Mitarbeiter, um später an der Kasse andächtig Privattelefongesprächen zu lauschen. Eine grußlose Abfertigung gab’s gratis oben drauf.

Eine wirklich schöne Hütte. Und so bayerisch. Baugenehmigung? Fehlanzeige. Dem Herrn von der Bauaufsicht schiens Recht zu sein, so konnte er sein Pragraphenwissen herunterrasseln. § 67 Sächsiches Baugesetz, mehr als 10 m² sind genehmigungspflichtig, 3 m Abstand von der Grundstücksgrenze… Ich musste ehrlich lachen. Über den arrogant in der Tür im Türrahmen im rechteckigen Loch in der Wand stehenden Herrn und die dummerweise fehlende Baugenehmigung. Die Rückbauverfügung können sich die Leute vom Amt aber sparen, denn in der Hütte sitzt ganz sicher ein Holzmarder. Es klingt jedenfalls so. So piepsig. Wie ein Holzmarder eben, noch nie einen piepsen gehört? Ein bisschen skeptisch war ich schon. Aber beim Suchen half ich trotzdem. Zum Glück, denn so konnte wenigstens ein halbwegs klar denkender Kopf feststellen, dass die Batterie vom Rauchmelder leer und das Piepsen weniger tierisch war. Ein Spaß.

Ich weiß nicht, was noch alles außer falsch gesägten Küchenplatten beim Zwanzig-Prozent-auf-alles-Praktiker, Ölsockeln und Filzstühlen und hitzigen Diskussionen über den Aufbau von Hollywood-Schaukeln auf mich uns zukommt, aber eins weiß ich: Ich werde “Hör mal, wer da hämmert”-Tim Allen niemals Konkurrenz machen können.


Pfingstfeiertage sind ein grandioser Maßtsab zur Messung verschiedener Charakteristika. Die einen freuen sich über die Herabsendung des heiligen Geist, andere einfach über freie Zeit. Wenn man jung und Gymnasiast mit latenten Hang zu einem Dauerinteresse an allem ist, kommt noch eine weitere hervorragende Beschäftigungsmöglichkeit hinzu: Blässhühner beim Brut- und Revierverhalten in freier Natur zu beobachten! Yes!

Am Donnerstag reiste ich vorurteilsfrei und ohne zu wissen, was ein Blässhuhn überhaupt genau ist und freilich ohne eine vage Vorstellung davon zu haben, wie sehr Blässhühner mein Leben in den folgenden Tagen bestimmen würden, in meiner schönen Heimatstadt an. Drei Tage später fühle ich mich nicht nur fähig, nein es juckt nahezu in den blassen Fingern, etwas über Blässhühner zu schreiben.

So machst du dir jedes Blässhuhn zum Freund

  1. Halte jeden Tag Ausschau nach potentiellen Blässhuhn-Brutstätten. Wenn du eine gefunden hast, behalts für dich. Blässhühner sind gute Zuhörer und als Freunde sehr begehrt.
  2. Kauf dir ein Buch mit dem Titel: “Wie das Blässhuhn lebt”. Lerne alles über aggressive Schnabelhiebe, Schilfbrutstätten, Brotreste und Küchenabfälle auswendig. Schließlich willst du bei deiner ersten Begegnung einen guten Eindruck hinterlassen.
  3. Laufe mit dem Buch unterm Arm, den Titel für jeden gut sichtbar, herum. Schenke jedem, der dich fragt, was ein Blässhuhn denn sei, einen erstaunt-mitleidigen Blick und erkläre hochwissenschaftlich: “Das Blässhuhn gehört zur Famile der Rallenvögel und sein lateinischer Name lautet Fulica atra . Es bevorzugt flache Teiche, Seen, Feuchtgebiete und langsam fließende Gewässer mit vielen Wasserpflanzen und einem Schilfgürtel.”
  4. Solltest du wider Erwarten in fragende Gesichter blicken, erkläre genugtuerisch und mit einer passenden, nickenden Kopfbewegung: “Das sind die schwarzen, entenartigen Dinger, die immer ‘tuk tuk tuk’ machen.”
  5. Bereite dein ersten Treffen mit den Blässhühnern vor. Hast du alles dabei? Digitalkamera? Clipbord für das biologische Protokoll? Frisches Brot als Begrüßungsgeschenk? Langenscheidts Deutsch-Blässhühnisch?
  6. Vergewissere dich ein letztes Mal persönlich beim Veterinäramt, dass in den letzten 2 Monaten auch bestimmt keine Vogelgrippeverdachtsfälle aufgetreten sind.
  7. Besuche die Blässhühner. Rede langsam und deutlich zu ihnen. Erschreck sie nicht. Komm den Kleinen (denen, mit der roten Blässe) nicht zu nahe. Schieß Fotos in Paparazzi-Manier aus sicherer Entfernung, damit die Blässhühner nicht auf die Idee kommen, ihr Recht am eigenen Bild einzufordern.
  8. Sei ja nicht dumm genug, die vom Revierverhalten gegen Enten geschossenen Fotos aus Versehen gleichzeitig vom PC und der Karte zu löschen.
  9. Falls du 8. nicht beachtet hast: Sei nicht traurig, so kannst du erneut Zeit mit deinen neuen Freunden verbringen.
  10. Zettele am Mittagstisch ein Gespräch über Blässhühner an und versuche es mit allen Mitteln am Leben zu halten.
  11. Tippe dein von Grasflecken übersätes Protokoll sauber ab. Achte auf die genaue Lokalisierung der Blässhuhnnester, die Aufzählung bereits geschlüpfter Blässküken sowie weiterer biologischer Erkenntnisse.
  12. Schalte zufällig den Fernseher ein und sei überrascht, dass gerade eine Dokumentation über Blässhühner läuft.
  13. Sage Dinge wie: “Blässhühner sind schon interessante Gesellen. Mit denen kann man gut auskommen.”
  14. Freue dich über neue Erkenntnisse und Freundschaften.
  15. Sollte 14. aufgrund fehlender Erfolge nicht recht gelingen, versuche beim Schlüpfen eines Blässkükens dabeizusein. Wenn du das Erste bist, was der neue Erdenbürger sieht und hört, hast du einen neuen Freund, den du so schnell nicht wieder loswirst. Garantiert!