Ein bisschen Hochgefühl war schon heute, als ich die beiden Bücher, Hardcover-Klebebindung, schwarz mit weißer Schrift, in den Händen hielt. Nach all dem Stress - eine verwundene, aber nacherzählt sicher langweilige Geschichte - fiel mir ein, dass keine Danksagung drin steht. Einiges tut aber Not.
Ich danke Stefan. Für sein kritisch-aufmerksames Lektorat. Und dafür, dass er sich heute den ganzen Vormittag von mir hat stressen lassen. Weil plötzlich alles ganz schnell gehen musste. Weil ich meine Gedanken nicht zusammen hatte. Weil meine Hände in solchen Situationen immer schnell zu zittern anfangen. Und weil ich weiß, was das alles eigentlich für ein Glück ist.
Ich danke Frau Bretschneider. Weil sie auf mich gewartet hat, bis ich dann mal kam mit den Büchern und den Anträgen. Und weil sie meinen peinlichen Fauxpas auf Seite eins so locker nimmt.
Ich danke der Frau vom Copy-Shop. Weil sie eine Arbeit von zwei Stunden auf knapp eine eingekürzt hat. Und weil sie mir die gebrannte CD geschenkt hat, für die Bibo.
Ich danke der Frau von der Bibo. Weil sie mir erlaubt hat, die CD nachzuschicken, die ich vergaß. Und weil es “ihr in der Seele wehtat, euch das immer abzuziehen.” Sie meinte angelaufene Mahngebühren für nicht rechtzeitig abgegebene Bücher, von denen sie mir ein gutes Stück erlassen hat.
Ich danke dem Hartz-IV-Empfänger, der sich und sein Sternburg gestern neben mich auf die Parkbank setze, skeptisch auf meine ZEIT Campus schaute und sprach: “Ich will nicht wissen wie alt Sie sind. Aber ich hab mit 13 schon im Wald Rinde von den Bäumen geschält.” Ich danke ihm deswegen, weil er natürlich recht hat: Es ist ein Privileg, sich einer Langzeitadoloszenz der Selbstfindung, Menschwerdung und der nur latenten Neigung zum Studieren hingeben zu können.
Ich danke der Fußball-EM. Weil sie mir vier Wochen lang Ausreden verschafft hat.
Ich danke meinem Schweinehund. Weil er sich am Ende doch überraschend schnell mit einem einfachen Stöckchen-Trick überlisten lies.
Ich danke den Olympischen Spielen. Weil sie erst jetzt stattfinden.
Ich danke mir. Weil ich mich autodiktaktisch durch die Kapitel “Wissenschaftliches Arbeiten”, “Konzentration” und “Geistige Ausdauer” gequält habe.
Ich danke der Hochschule Mittweida. Weil sie das nötig gemacht hat.
Ich danke dem Wissensdurst. Weil er das möglich gemacht hat.
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mir dankst du nicht? ich bin entsetzt ^^
soviel hältst du also von deiner muse
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willst du dich mit so einem billigen blogeintrag abfrühstücken lassen?
ich hoffe, dass du deine funktion als meine muse nicht mit der abgabe meiner arbeit aufgibst. bei so einer wichtigen bedeutung weit über zeitlich abgesteckte rahmen wie der abschlussarbeit hinaus. aber ich danke dir für deinen kommentar, weil du damit natürlich auch recht hast und ich mich ja doch irgendwie peinlich berührt fühle, wie dir sicherlich schon wieder aufgefallen ist, wo ich mich hier eher ungschickt rauswinde….
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ja das merkt man an deinen schachtelsätzen
ich habe meine kommis bspw. IN der BA erwähnt. naja ejal. wir wissen ja, was wa füreinander sind, nicht wahr?
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herzlichen glückwunsch zu diesem moment!
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und was war dein thema, du nichts-mehr-von-dir-hören-lasserin?
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“generation google” ist die über-überschrift. genaueres nur auf persönliche anfrage, du gleichfallserin.
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Ich hätte gern noch eine Danksagung für den Cappuccino danach… nach der Abgabe
Ich hoff euch gehts gut in LE und ihr habt euch eingelebt?
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10€ es wird ne 1.0
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generation google? wie abgelutscht
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ich mag es. abgesehen davon, ist das ein weites und interessentes feld. fast schon schade, dass ich dafür nur so wenig zeit und platz hatte. naja, irgendwann mal mehr.

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