Tintenstrich.

Manchmal würde ich mich gerne malen können. Ich, inmitten von Bürokram, Clipheftern und kleinen, säuberlich sortierten Häufchen von bedruckten A4-Blättern, bin im Stuhl zurückgelehnt und starre vorbei an der Schreibtischlampe, neuerdings mit Energie-Spar-Leuchtmittel, aus dem Fenster. In der rechten Hand einen Füller, gerade eben mit frischer Tinte wieder zum Leben erweckt und vor mir einen Briefumschlag.  DIN C 4, weiß und mit Papprückwand. Und der falschen Postleitzahl.

Der Soundtrack dazu:

Working for the church while your life falls apart

Und plötzlich hab ich Lust, mich ganz übel zu betrinken.