Es ist wieder in aller Munde: StudiVZ. Er macht der Märtyrer, für ihn ist das eh ein Pflichtthema und sowieso geht ein Aufschrei durch das virtuelle Deutschland. Erinnert mich ein bisschen an früher. Der, der in präpubertären Gruppen als Erster zugegeben hat, zu masturbieren, musste sich Ihs und Ohs gefallen lassen. Obwohl die Dichte dieser Schande ja nun wirklich undiskutabel ist.
Also, waht’s fact? Das Internet ist ein Arschloch. Und nicht erst sein StudiVZ. Spammails, Eintragung in Newsletter, nur weil man einmal dumm genug war, sich von einem möglichen iPhone-Gewinn umwickeln zu lassen - das ist alles ganz zauselig-gruselig. Kein Grund natürlich, die Sache mit StudiVZ nicht auch schlimm zu finden, das wäre ja dann wie bei den ganzen Krisenherde, wo man Bombenexplosion einfach nicht mehr schlimm findet, weil sie so häufig sind. Wenn es doch so schlimm wäre, das mit StudiVZ. Man kann ja personalisierte und den Weiterverkauf von Daten und alles schlimm finden, aber hey, lest doch die AGB erstmal richtig, bevor ihr rumheult:
Ich nehme zur Kenntnis, dass ich die Möglichkeit habe, der vorstehenden
Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit mit Wirkung
für die Zukunft ganz oder teilweise gegenüber studiVZ zu widersprechen. Der
Widerspruch ist per E-Mail zu richten an widerruf@studivz.net oder an: studiVZ
Limited, Saarbrücker Straße 38 in 10405 Berlin.
Nun ist das die Hintertür, man kann das ganze nur Abschalten, wo es eigentlich so sein müsste, dass man das Anschalten muss und die Sache mit der Email oder der Post ist nicht die feine Englische, ohne Frage wäre ein einfaches Klicken cooler gewesen. Aber: Kanibalen fressen kleine Kinder.
Das StudiVZ jetzt natürlich zurückrudert, ist verflucht heuchlerisch. Klar verkaufen die die scheiß Daten trotzdem. Wovon wollen die sonst leben? Wie will Holtzbrink seine Millionen sonst wieder reinkriegen? Nicht, dass ich Mitleid hätte, aber so ist es nun mal.
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der mob schaut nie hinter die kulissen, da hast du recht. immer erst phrasen schleudern. da könnte man auch gleich ne hartzIV-diskussion daneben stellen. so lange es den einzelnen nicht betrifft ist immer alles schick. that’s business!
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Ich ese auch nicht jede Bestimmung immer ganz, da würde bestimmt einiges stehen, was mich abschreckn würde. Aber es sollte eigentlich jedem klar sin, dass die mit den Adressen was machen, wenn wenn die die Aressen nur in den Schrank legen, dann braucht die ja eh keiner … und wo sollen die ganzen Call-Center die Daten denn herbekommen … meistens sind die Nutzer nur sehr sehr blauäugig
Gruß,
Jens -
Schaun wa mal, was “good old robert” dazu geschrieben hat: Nämlich - ähnlich wie Du schon sagst - Man kann es abstellen. Und - Zitat Robert: “Free heißt immer, dass deine Daten die Monatsgebühr darstellen, was denn sonst???”
Ja, ich gebe Dir völlig Recht. Hier wird mal wieder viel Wind um Zeugs gemacht, das bei anderen längst Alltag ist. Und warum wird eigentlich immer wieder - auch von WELT und Konsorten - erzählt, dass im Targeting die Zukunft liegt? Ist es eine schlechte Zukunft - eine gute? Sollten wir diese verhindern? Was nun? Ach.. Na ja, man bekommt eben Klicks mit solchen “Nachrichten”. Su

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