Juli 2007

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Ein Hoch auf Akismet!

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Klare Sicht

Hab mich heute sehr wohl gefühlt, als ich die Anzeigen am Bahnhof problemlos lesen konnte, mit meinen neu erstandenen geschenkt bekommenen Kontaktlinsen. Endlich kann ich die Preise beim McDonald’s lesen. Endlich kann ich Leute nicht nur an ihrem Gang, ihrer Jacke oder Tasche erkennen. Endlich verpeile ich es nicht mehr, Menschen zu grüßen, nur weil ich sie nicht erkenne. (Eine Ausrede weniger, aber wenn im Falle eines Falle hatte ich dann eben gerade keine Linsen drin.) Endlich kann ich den Backofen öffnen, ohne das die Brille beschlägt. Und über die Vorteile im Winter, wenn man vom Kalten ins Warme kommt, will ich gar nicht erst reden.

Genau das Richtige für mich. Sogar für mutiple users gemacht.

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Gridlock!!!

Sollte ich je wieder mein Theme ändern, bitte ich die den hohen Rat des Web2.0 mich in die ewigen Blogjagdgründe zu sckicken. Oder mir einfach mal anständig auf den Hinterkopf zu schlagen.

Ich hab sehr lange gesucht, nicht im Themeviewer, aber in irgendwelchen Nerd-Blogs und -Foren und eine Menge wirklich schöner Themes gefunden, die auch noch einfach zu benutzen sind und alle meine Kriterien, die ich mir so schwammig im Kopf gesammelt habe, seit ich mit Wordpress arbeite, erfüllen. Sollte also jemand demnächst vorhaben, sein Theme zu ändern - ich hätte da ein paar wirklich Schöne und gut Benutzbare. Vielleicht stelle ich die demnächst alle mal vor.

So. Das hier ist im Grunde fertig. Vielleicht mach ich mal noch was in den Header und mit Sichherheit fallen mir noch ne Menge Widgets und anderer Web2.0-Kram ein, die ich einbinden will. (Der Grund, warum ich mich letztendlich doch dafür entschied, dass das perfekte Theme eine klassische Sidebar haben muss, obwohl mir die ganzen Hemmingway-Sachen, wie mein letztes Theme, optisch sehr gefallen.)

Achso: Einen Bug hat das Theme: Nicht sofort, wenn man über die statischen Seiten in der Navigation geht und auch nicht sofort, wenn man über die Titel der Beiträge auf der Startseite geht, werden die Links aktiv. Aber sie sind da. Und der Entwickler arbeitet an dem Bug. Wenn es ein Update gibt, werde ich es mit drüber ziehen.

Diesmal lustig

Und wieder und wieder und wieder

Es gibt ein paar Sachen, für die dieses Theme nicht geeignet ist. Widgets zum Beispiel. Oder tolle Buttons in der Sidebar. Überhaupt: Unten is hässlich. Groß, rot und hässlich. Außerdem gibt es faktisch zwei “read more”-Buttons. Auch ein paar andere Dinge sind nicht so leicht zu ahndeln. Ich denke über einen erneuten Themewechsel nach.

Überrascht war ich und auch ein bisschen traurig. Ich mochte ihn sehr.

[K]eine Hommage

Ein kleiner Schmerz schoss mir heute morgen vom Bauch bis ins Herz, als ich las: “Nach dem Dopingfall Winokurow wird die Tour zur Farce”. Winokurow? Fremdblutdoping? Mit dem Ergebnis, ein Zeitfahren zu gewinnen? Ja, ich weiß, wissen hätte ich es müssen. Klagte ich doch erst vor kurzem all die an, die mit sorgloser Blauäugikeit über die Tour berichten und überrascht sind, wenn wieder jemand gedopt ist. Irgendwie bauen ich und der Radsport aber immer noch auf unseren Nichtangriffspakt, auf das stille Abkommen, beide zu wissen, was Sache ist, aber nicht darüber zu reden. Ein bisschen Selbsttäuschung, ein bisschen wie beim Rauchen in der Mittagspause: Alle entspannen, keiner denkt an Lungenkrebs.

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KauFAZ

“Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht, es hat ja Zeit.”

Manchmal frag ich mich…

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Weil Leute im Anzug, schätzungweise Mitte/Ende 30, in der S-Bahn stehen, und 4 Stationnen lang nichts anderes machen, als in das Magazin zu starren.

Zumindest ich nicht, als Was-mit-Medien-Macher und Radsportfan. Rudimentärer Radsportfan.

Die verwunderlichsten Sachen über die Tour de France 2007

  • ZDF/ARD-Kommentatoren glaubten scheinbar nicht an Doping. Bis Patrik Sinkewitz.
  • Die Tagesschau bringt lustige Siegermeldungen zur Tagesetappe. Nach dem Ausstieg des öffentlich-rechtlichen Fernsehen aus der Tour de France.
  • Sat.1 hat keine Sportredaktion, überträgt aber die Tour de France.
  • ARD/ZDF beschweren sich über Sat.1. Anstatt ihre Kraft in Doping-Berichte zu stecken.
  • Es gibt immer noch Radfahrer, die steif und fest behaupten, noch nie gedopt zu haben.
  • Es gibt Jan Ullrich.

Eine Rangliste hab ich mir erspart, man kann aber hier darüber abstimmen. Natürlich weise ich darauf hin, dass ich momentan für die Firma arbeite, die das Portal betreibt. Bin doch kein böser Schleichwerbeblogger.

Bevor dieser Post richtig anfängt, muss ich etwas klarstellen: Ich bin in einer Stadt mit in den guten Tagen meines 18jährigen Dortverweilens 250.000 Einwohnern geboren (da kann ich quasi bald alleine wohnen) und aufgewachsen. Den Großteil der vergangenen zwei Jahre habe ich in Mitttweida verbracht, 15.000 Einwohner und es werden weniger. Ergo: JA, ich bin Menschenmassen, U-Bahnen, Bettlern, Zeitungsabo-Verkäufern, Coffee-to-go-Invasionen, vielen Autos und übermäßig vielen Fahrradfahrern (7.300 allein an der Oberbaum-Brücke. Jeden Tag. Hab ich heute in der Zeitung gelesen.) nicht gewachsen. Und JA verdammt, Großstädte beeindrucken mich.

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Ich steh zur Ablöse hinter Kasse 6 bereit. Kassiererin: “Und, wie ist das Wetter draußen so?”

Es gibt ein paar Dinge, die der Mensch schlicht braucht. Essen, Klamotten natürlich, Schlaf auch. Dazu muss der Mensch wohnen können, logisch. Wenn das nicht ganz so gesichert ist, drückt das die Lebensqualität enorm. Und für Menschen wie mich, hängt in solchen Situationen ein ganzer Hinkelstein am Herzen. Auch wenn ich mir dann immer einrede: “Is doch cool, so völlig unbedarft in die Zukunft, wirst schon sehen, wie es kommt, wenn es einmal kommt.” Aber - da kann ich mich auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln - so bin ich nicht. Aber jetzt gehts mir gut, denn - kurzum - nächste Woche fahr ich nach Berlin und seit heute Mittag werd ich da auch wohnen können. Schön.

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Heute ist einer von den Tagen, an denen ich mich komisch fühle. Meine Augen taten schon nach dem Duschen so weh, als hätte ich den ganzen Tag vorm PC gesessen, ich bin recht unschlüssig, was als nächstes zu tun ist und außerdem ist es nun schon nach sieben, obwohl ich erst vor kurzem dem Bette entkroch. Das ist ranzig und irgendwie auch yo bro. (Das passt vielleicht nicht zu 100 Prozent, aber der Gedanke hat mich erheitert, was momentan viel wert ist. Ist übrigens ein Insider.) Jedenfalls: An solchen Tagen kommt es vor, dass ich auf meinem PC unter Eigene Dateien eigenes Geschreibsel lese. Von irgendwann mal. Ich verbringe dann Stunden damit, Texte besser zu machen oder alles ganz schlimm und elendig zu finden. Das Leben, nicht die Texte, versteht sich. Meistens jedenfalls nicht. Im Endeffekt höre ich dann Hide and Seek und würde mich auch gerne hiden, ohne nach irgendwas zu seeken. Wenns gut kommt, finde ich etwas veröffentlichungswürdig und tue das dann, hier. Danach geh ich raus spielen.

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test

… stellt dieses Quiz. Hab mich das ein oder andere Mal ertappt gefühlt. Zumal ich wirklich was anderes tun sollte, als Blogs lesen und über das Gelesene zu Bloggen. Aber es geht ja noch:

 68%How Addicted to Blogging Are You?

 

[via]

Ich habe unübersehbar ein bisschen rumgespielt. Vieles ist noch komisch. Ich habe aber keine Lust mehr. Vielleicht ändere ich das auch wieder zurück. Oder mache was ganz anderes. Mir schwebt da was vor. Aber erstmal zu dem hier:

  • Es gibt kein Link-Template, was mich sehr ärgert und was ich auch nicht einfach ohne anstrengende Umarbeitungen aus einem anderem Theme kopieren kann.
  • Es ist vieles noch Englisch statt Deutsch, weil ich die Templates nicht finde.
  • Die Farben sollten vielleicht noch anders.

Oder was meint ihr? Schließlich mach ich ab und an auf User generated content und so.

Wie das kam, weiß ich so genau nicht. Es war jedenfalls keine schleichende Entwicklung, irgendwie war das schon immer da. Fakt ist: Parties machen mich nicht an. Vielleicht sind es einfach nur die falschen Parties. Bestimmt sind es einfach nur die falschen Parties. Vielleicht ist es aber auch mein latentes Desinteresse an der Welt.

Es ist ja so: Ich arbeite nun schon eine ganze Weile im Kaufland. Und spätestens seitdem jenes an manchen Tagen in der Woche bis 22 Uhr geöffnet hat, kann man dort alle Sozialgruppen Mittweidas analysieren. Und es gibt sie wirklich. Die Klischees. Das vom stinkenden Penner, der sich eine kleine Flasche Goldkrone holt und dazu einfach an den Kassen vorbei zu den Zigarettenständern dahinter torkelt. Das vom Sternburg kaufenden Nazi. Das vom “Die Kartoffeln sind doch reduziert, oder?”-fragenden Renter. Das vom Studenten, dem Kartoffelpreise egal sind, weil er eh nur Pizza, Chips und Cola kauft. Abgesehen davon gibt es einige nette Beobachtungen. Manche davon machen mich schmunzeln, andere kopfschütteln. Eine Zusammenfassung.

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